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Nippes
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Unter den Begriff Nippes (franz. für weiblicher Putz) werden kleine dekorative Kunstgegenstände von oft minderer Qualität subsumiert.
Beispiele für Nippes sind Putten- bzw. Engelsfigürchen aus Porzellan oder kleine Vasen ohne praktische Funktion.
Siehe auch
Ramsch
Ramsch
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel behandelt Ramsch als allgemein gebräuchlichen Begriff für minderwertige Ware.
Ramsch wird seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen in der Bedeutung „bunt zusammengewürfelte Ausschussware,
Schleuderware, wertloses Zeug“ verwendet.
Ähnliche Bedeutungen haben Nippes, Kram und Tand.
Das Wort zählt zu Umgangssprache, es stammt wahrscheinlich von mhd. râm "Schmutz,
Abfall" oder vom hebräischen Wort (rama'ut) mit derselben Bedeutung ab.
Die Ableitung ramschen bezeichnet dabei das „billige Aufkaufen von Ramschware“,
verramschen wiederum „zu einem Schleuderpreis verkaufen“.
Als Ramschladen wird mitunter ein Ladengeschäft bezeichnet,
in dem – vermeintlich oder tatsächlich – minderwertige Ware verkauft wird.
Im Zuge der Verödung der Innenstädte werden auch Geschäfte,
die leerstehende Ladenlokale ehemals etablierter Einzelhandelsgeschäfte übernehmen und deren
Sortiment als vergleichsweise minderwertig angesehen wird, so bezeichnet.
Der Begriff Verramschen wird auch intern im Buchhandel benutzt,
wenn Teile einer Buchauflage nicht mehr der Buchpreisbindung unterliegen.
Dies bezieht sich vor allem auf Restbestände einer Auflage,
deren Verkaufszahlen stark rückläufig sind oder von Anfang an ein in der Regel vertraglich vereinbartes Maß unterschreiten.
Mit dem vom Verlag genannten Termin einer Verramschung gehen sämtliche Urheberrechte an den Autor zurück.
Vom gebundenen Ladenpreis abweichen können im Vorfeld auch Angebote von Remittenden
und (teilweise absichtlich zu diesem Zweck) beschädigten Büchern, so genannte Mängelexemplare.
Der Vertrieb solcher meist sehr stark verbilligter Buchtitel ohne
Buchpreisbindung wird beschönigend als Modernes Antiquariat bezeichnet.